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In der TanzMedia AG der IGS Wachenheim produzieren die 15 jungen Schüler/innen kurze Tanzfilme mit einfachen Medientricks. TanzMedia verbindet kreativen Tanz mit aktiver Medienarbeit. Die wöchentliche TanzMedia AG in Wachenheim ist seit 3 Jahren etabliert und die Projektleiterinnen Batzler und Hager entwickeln Videotanzmethoden für den Schulalltag weiter. Unter dem Motto "VIP Together" liegt der Schwerpunkt im neuen Schuljahr auf den Methoden des kreativen Tanzes nach Rudolf von Laban (Bewegungsaspekte Raum, Zeit, Kraft und Fluss) und einfachen Medientricks wie Zeitrafferanwendungen, Bewegte Bildgestaltung oder Videorückkopplung etc. Ein weiteres Lernziel ist die Vermittlung eines starken Gemeinschaftsgefühls und der individuellen Weiterentwicklung der einzelnen Teilnehmer/innen. Das Kooperationsprojekt mit medien+bildung.com und der Integrierten Gesamtschule hat dieses Schuljahr noch einen dritten Partner ins Boot geholt: Die Hochschule Mannheim für Sozialwesen. Unter der Leitung von Prof. Lang werden die Studierenden der Hochschule in die Durchführung des TanzMedia Projekt eingebunden und führen eine Selbstevaluation durch. "Informelles Lernen in crossmedialen Tanz- und Bewegungsprojekten" ist das Forschungsgebiet von Prof. Lang im Studienfach Kulturpädagogik. Das erste Produkt der kleinen Videotänzer zeigt, wie mutig und bewegungsfreudig die kleinen Tänzer/innen im virtuellen Raum improvisieren können. Die Tanzbewegungen werden von einer festen Kamera aufgenommen und auf einer gegenüberliegenden Leinwand projiziert. Die Teilnehmer/innen sehen sich demnach spiegelverkehrt beim Tanzen zu und erfahren, welche Bewegungen in welcher Bildebene wirken. Eine Bewegung nah an der Kamera braucht nicht schnell sein, sondern der kleine Bildausschnitt lässt ruhige Bewegungen groß wirken, auf die Bildgestaltung beim Filme machen bezogen, entspricht das einer "Großaufnahme". Im HIntergrund müssen sich die 5+6. Klässler dynamischer bewegen, sonst können sie die Aufmerksamkeit der Zuschauer nicht auf sich ziehen. Interessant wird das Zusammenspiel der verschiedenen Bildebenen. Man kann sich im Hintergrund scheinbar hinter einem Kopf - nah an der Kamera - verstecken, doch im realen Tanzraum stehen die beiden Akteure 5 Meter voneinander entfernt. Spielerisch und mit Bewegung lernen die Teilnehmer/innen durch diese TanzMedia Methode auf ganzheitliche Art und Weise, welche Gestaltungsmittel bei der Filmgestaltung eine Rolle spielen. Was sonst sehr abstrakt und sehr kognitiv zu begreifen ist, kann durch diese Übung emotional und mit dem Körper erlebt werden. Das nächste Projekt werden "eingefrorenene Tanzbewegungen" mit der Digitalkamera werden mit Hilfe der Studierenden aus dem Bereich der Tanz- u. Medienpädagogik.











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